01/01/70
Interview mit Urs Zbinden

Als Nachfolger von Erich Tschabold hat Urs Zbinden diesen Sommer das Amt des Verantwortlichen für die Kunstturnerabteilung übernommen.
Kurz vor Trainingsbeginn der aktiven Kunstturner des TV Thun ergriff ich die Gelegenheit, Urs einige Fragen zu stellen:
Urs, wie oft bist du in der Eigerturnhalle als eifriger Turner anzutreffen?
Ich probiere zwei Mal in der Woche das Training zu besuchen. Manchmal lässt mein Zeitplan dies aber leider nicht zu...
Welchem Gerät widmest du dich während deines Trainings am Liebsten?
Dem Pauschen! Früher war ich an diesem Gerät nicht gut und habe deshalb besonders viel Zeit darin investiert. Heute bin ich zwar nicht besser, es macht mir jedoch sehr viel Spass. Natürlich mag ich auch das Bodenturnen, da ich dazu besonders schöne Erinnerungen an das frühere Sektionsturnen habe.
In deiner 35-jährigen Turnkarriere hast du bestimmt viele Elemente erlernt. Auf welches bist du besonders stolz?
Früher war dies die „Steinimannstemme“ (halsbrecherisches Element am Reck), das war eindeutig mein Trumpf. Heute gefällt mir, dass ich beidbeinig um den Pauschen kreisen kann.
Gibt es ein Element, das du unbedingt noch erlernen möchtest?
Das gäbe es auf alle Fälle. Zum Beispiel die „Thomas- Schere“ am Pauschen möchte ich sehr gerne beherrschen. Ich muss aber zugeben, dass dies eher weniger realistisch ist.
Kommen wir nun auf deine Funktion zu sprechen. Was für Aufgaben has du neu in der Kunstturnerabteilung übernommen?
Seit Juli dieses Jahres bin ich für die Kunstturnerabteilung verantwortlich. Das heisst, ich kümmere mich um alles Organisatorische, wie Wettkampfplanungen und -anmeldungen. Zudem vertrete ich die Thuner Kunstturner nach aussen, sprich ich bin Ansprechperson der Medien und Behörden, nehme an Versammlungen teil und stehe in Verbindung mit anderen Verbänden. Wie zuvor, bin ich auch weiterhin als Trainer des Nachwuchses tätig.
Was sind dabei deine grössten Anliegen?
Es ist mir wichtig, den Teamgedanken bei den Aktiven zu fördern, da es die Mithilfe von allen braucht. Ich alleine kann die Kunstturnerabteilung nicht führen, sondern bin auf Unterstützung angewiesen.
Was willst du als Trainer deinen Schützlingen mitgeben?
In erster Linie will ich ihnen Freude und Spass am Turnen vermitteln. Zudem will ich die leistungsorientierten Nachwuchsturner fördern, insofern dies gewünscht wird.
An dieser Stelle schloss Urs, mit einem neidischen Blick zu seinen Turnerkameraden, das Interview mit folgenden Worten gleich selbst ab:
Bist du endlich fertig? Ich will auch endlich mit den anderen Ringturnen! :-)
Wir wünschen Urs mit seiner neuen Tätigkeiten viel Spass und sind überzeugt, dass er die Herausforderungen erfolgreich meistern wird.
Interview: Christina Strycker
